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Zusammenfassung 15.02.2012
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,trotz des schwierigen Themas wurden in den ersten Tagen bereits vielerlei Aspekte angesprochen, die für die Zukunft des Landkreises Lüchow-Dannenberg wichtig sind. Dabei treten jedoch auch gegensätzliche Meinungen zu Tage. Im Folgenden sollen einige der Diskussionspunkte kurz erläutert werden:
Identität mit dem Landkreis:
So brachten einige Teilnehmende ihre starke Identität zum Landkreis Lüchow-Danneberg zum Ausdruck. Trotz der unterschiedlichen politischen Einstellungen der Bewohner gebe es eine sehr hohe Identifikation mit ihrem Landkreis, der nicht "zerstückelt werden sollte" und ein großes Potential aufweise. Hier sollte, so eine Teilnehmerin, auf die Kreativität der Bewohner gesetzt werden und "mit vielen kleinen dezentralen - und gleichzeitig gut vernetzten - Lösungen" gearbeitet werden. Statt nur zu sparen sollte eine nachhaltige Umgestaltung (Beispiel "Transition Towns") und Rahmenbedingungen beispielsweise zur Ermöglichung "neuer gemeinschaftlicher Lebensformen" (Beispiel: Senioren-Gemeinschaftsprojekt bei Lüchow) geschaffen werden.
Andere sehen hingegen eher eine Trennung zwischen dem Nord- und Südkreis, die ungleich behandelt würden. So bestünde laut eines Nutzers beispielsweise mehr Nähe zwischen dem Nordkreis und Lüneburg:
Steuererhöhungen:
Auch beim Thema Steuererhöhungen gehen die Meinungen auseinander. So findet ein Nutzer den erhöhten Satz als tragbar zu Gunsten des Landkreis- und Serviceerhaltes. Andere empfinden das als ungeignet und sehen die Gefahren, dass eine Steuererhöhung zu einer weiteren Schwächung des Landkreises und Verlust von Betrieben führen könnte:
Einsparungen bei der Verwaltung:
Hier herrschen Zweifel, ob ein weiterer Stellenabbau in der Verwaltung genug Einsparpotential besitzt und zielführend ist. So seien Kooperationen und mehr Effektivität richtig, aber die Aufgaben müssen noch erfüllbar bleiben. Einsparungen im Schulbereich beispielsweise könnten dazu führen, dass jüngere Leute sich wegen möglicher Grundschulschließungen gar nicht erst ansiedeln. Im Bereich der weiterführenden Schulen werden hingegen durchaus Möglichkeiten zu Neustrukturierung gesehen:
Nutzer Sparfuchs sieht die Möglichkeit, im öffentlichen Dienst 50% der Stellen abzubauen, da die Verwaltung nicht ausgelastet sei. Außerdem sollten seiner Meinung nach keine Gelder für "unnötige Sanierungen" ausgegeben werden und statt dessen ein Umdenken einsetzen. Teilnehmer Nichtjurist plädiert für die Neustrukturierung des Landkreises nach Art der "Kreisfreien Samtgemeinde", die Einrichtung von "Bürobussen", einem gemeinsamen Regionalmarketing, mehr Bußgeldern sowie die Investition in die Infrastruktur (ÖPNV, Bildung, Kultur). Auch Nutzer watergate schlägt eine Verwaltungsebene für ganz Lüchow-Dannenberg vor. So sollte seiner Meinung nach das Kreisgebiet als politische Einheit erhalten und zusammen mit dem Land entschuldet werden - zur Not auch ohne die Samtgemeinde Elbtalaue, sollte diese nicht mitziehen wollen:
Einsparungen bei den Sozialen Hilfen werden sehr kritisch gesehen:
Mögliche Fusionen:
Während von einigen eine Fusion als nicht bürgerfreundlich angesehen wird, da die Befürchtung besteht, dass sich dadurch viele Dienstleistungen und die Bürgernähe reduzieren (
Andere fragen sich, was sich dadurch am Ende wirklich ändern wird:
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